Uebung Nr. 3 vom 08.09.2012:

Brandausbildung in Büren a.A. reloaded

(am) Das letzte Mal waren wir 2008 in Büren, jetzt war es mal wieder Zeit für einen Besuch. Wie immer an solchen Tagen hiess es früh aufstehen – um 6 Uhr war Antreten im Magazin. Danach ging es auf die Fahrzeuge und wir machten uns auf die Fahrt nach Büren. Während sich die Sonne langsam aus dem Nebel und über die Berge erhob kamen wir unserem Ziel immer näher. Was würde uns erwarten? Es war ein sattes Programm, das wir an diesem Samstag absolvierten. 4 Einheiten a 90 Minuten, aber dazwischen gut versorgt durch die schmackhafte Küche des Ausbildungszentrums. Die einzelnen Posten waren der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, Türöffnungstechniken und Wärmebildkamera, Atemschutznotfall mit Rettung von Kameraden, die Führung Front und schliesslich Brandbekämpfung mit gleichzeitiger Rettung. Spannend war, dass es sich bei allen Posten um mehrere Lösungsmöglichkeiten handelte und das Aufzeigen von Alternativen. Gut ist, was funktioniert. Ganz einfach. Das wird uns bei weiteren Einsätzen eine wertvolle Lehre sein. Die Arbeit hat uns aber auch wieder einmal deutlich gemacht, dass man bei der Feuerwehr mit allen Sinnen bei der Sache sein muss. Zwar fokussiert, aber immer wieder aufmachen, wahrnehmen, interpretieren, feststellen und neu fokussieren. Habe ich alles bedacht, alles gemerkt? Scheinbar kleine Unaufmerksamkeiten können verhängnisvoll sein, so z.B. wenn nicht umsichtig abgeklärt wird, warum der Kamerad verletzt wurde. Dann kann auf das Material, dass ihn verschüttet hat, weiteres folgen und auch andere Kameraden treffen. Kräftemässiges Highlight war sicher der Posten Brandbekämpfung, wo permanent scheinbar gelöschte Feuer wieder angingen, Kanister mit giftigem Inhalt in den Ecken standen und man nie wusste, wo der nächste Verletzte liegen würde. Kaum draussen wurde immer wieder gefragt: "Bereit für den nächsten Einsatz?" Aber irgendwann war wieder ein spannender und interessanter Tag vorbei und wir machten uns erschöpft ans Aufräumen und Retablieren. Grossen Dank an das Bürener Team für seinen Einsatz! Wir kommen gerne wieder!

Zurück