02.09.2005

Hilfe Unwetter Meiringen 

Am Montag, 22. August traf ein schweres Unwetter grosse Teile der Schweiz. Viele Gebiete in der Innerschweiz waren vom Jahrhunderthochwasser schwer betroffen. Nachdem in den ersten Tagen eine Spontanhilfe von verschiedenen Feuerwehren vom Baselbiet und der Stadt, organisiert durch die Gebäudeversicherungen, anliefen, haben wir uns innerhalb der Regio-Feuerwehr Aesch, Arlesheim, Dornach, Münchenstein und Reinach dazu entschlossen, ab Samstag, 27. August gezielt in einer Krisenregion zu helfen. Da persönliche Verbindungen mit Meiringen bestehen, haben wir in dieser Gemeinde angefragt, ob Hilfe benötigt wird. Mit grosser Freude wurde unser Angebot angenommen, ist doch Meiringen sehr stark betroffen, ohne das in den Medien gross darüber berichtet wurde. Ganz unkompliziert wurde für Verpflegung und Unterkunft gesorgt.
So trafen die ersten Detachemente am Samstagmorgen in Meiringen ein. Die Feuerwehr Arlesheim entschloss sich aufgrund der Inspektion am Samstag, Leute jeweils 2 Tage von Montag bis Donnerstag nach Meiringen zu entsenden. So fuhr am Montagmorgen um 6 Uhr ein erstes Team von 4 Leuten mit einem Pool aus der Regio für 2 Tage ins Berner Oberland. Was wir antrafen war verheerend. Punktuell grösste Zerstörung, harte Schicksale, grosses Leid. Aber alle, Helfer und Betroffene gingen mit grossem Engagement an die Arbeit. Es war eine Freude und Genugtuung, den Betroffenen zu Helfen. Am Mittwochmorgen fuhren dann nochmals 7 Leute von uns für 2 Tage nach Meiringen. Am Donnerstagabend war dann unser Einsatz beendet. Jetzt liegt die Aufgabe beim Militär und Zivilschutz, welche übrigens seit Beginn der Unwetter parallel zur Feuerwehr im Einsatz stand. Unsere Hauptaufgaben bestanden beim Freilegen der Keller und Reinigen der Kanalisationen in den Häusern, also bei der Kleinarbeit. Für die groben Sachen sind unzählige Bagger und Lastwagen im Einsatz. Für uns war es ein super Einsatz, auf einem, zum Teil von Feuerwehrleuten von Reinach, sehr gut organisierten Schadenplatz, mit einer vorbildlichen Zusammenarbeit von Feuerwehr, Militär und Zivilschutz. Wir wurden bestens verpflegt und untergebracht, wofür wir der Küchenmannschaft des Zivilschutzes und den Kameraden von Meiringen herzlichst danken.

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