29.01.2016

Rekrutenausbildung – Teil 2 

(an) Der letzte Samstag stand ganz im Zeichen des Pionierdienstes. Nachdem die Rekruten an der regulären Pikett-Übung unsere Lüfter kennenlernen durften, wurden an diesem Morgen die Pionier-Gerätschaften angeschaut.

Nach der Begrüssung durch Andreas gab es einen Theorieblock, in welchem die Ziele für den heutigen Morgen bekannt gegeben wurden. Zusätzlich wurde anhand von kurzen Filmen ein grober Überblick über einzelne der Geräte wie zum Beispiel das Holmatro gegeben. Anschliessend begaben wir uns in die Fahrzeughalle um zu sehen, wo die verschiedenen Werkzeuge auf den Fahrzeugen verstaut sind. Nachdem diese aus dem Fahrzeug geholt und an verschiedenen Orten im und vor dem Magazin platziert waren, wurden die einzelnen Posten von Bingo vorgestellt. Am heutigen Morgen ging es darum, dass die Rekruten einen Überblick erhalten, sowie die verschiedenen Geräte in Bedienung nehmen können. Dazu hatte Andreas zusätzlich Informations-Blätter, welche an jedem Posten angebracht waren, vorbereitet.

Am ersten Posten konnten unseren beiden Habegger (1.5 t & 3.2 t) ausprobiert werden. Des Weiteren wurden die verschiedenen Rundschlingen, der Schäkel und die Umlenkrollen gezeigt und dessen Verwendung erläutert. Am späteren Vormittag wurde dann das erlernte Wissen gleich in die Praxis umgesetzt. Bei einem Versuch wurde unser Pionierfahrzeug, welches doch stolze 10t auf die Waage bekommt, durch den Einsatz des Materials bewegt. Auch den Einsatz von Umlenkrollen und vor allem dessen Wirkung, wurde theoretisch und praktisch angeschaut.

Am gleichen Ort wie der Habegger, befand sich auch der Posten mit dem hydraulischen Hebezug (Stockwinde) – Liebevoll auch „Büffel“ genannt.  Ein grosser Brocken diente als Übungsobjekt und konnte von den Kameraden gehoben oder weggedrückt werden.

Der dritte Posten beinhaltete den Einsatz der Hebekissen. Dazu wurden Steine im Magazin aufgestapelt, welche mit Hilfe der verschiedenen Hebekissen gehoben werden konnten.

Spannend wurde es am vierten Posten. Eine Schalltafel diente als „Türe“, welche unter Einsatz der Rettungssäge zum Schaffen eines Zugangs eingesetzt wurde. Die lachenden Gesichter zeigten mir, dass dieser Posten sehr gut ankam.

Am letzten Posten wurde das Thema Holmatro behandelt. Leider blieb es da für die meisten Rekruten bei der Theorie, da ein Defekt einen praktischen Einsatz nicht weiter möglich machte. Dennoch konnten ein paar der Teilnehmer das Holmatro zum Schneiden einsetzen.

Der Pio-Teil nahm dann doch etwas mehr Zeit in Anspruch als gedacht und so blieb wenig Zeit für das Thema Atemschutz. Es wurde an diesem Morgen nur geschaut, ob unsere Masken auf die neuen Helme passen. So bekamen die Kameraden einen ersten Eindruck zum Thema Atemschutz. Bei der nächsten Übung wird dieses Thema nochmals aufgegriffen.

Es war ein intensiver Morgen, welcher wie im Flug vorbeigegangen ist. Nun wartet am Montag eine weitere spannende Lektion auf unsere neuen Kameraden. Ich freue mich bereits auf eine Fortsetzung.

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